15.07.2020; 10:29 Uhr; B2 ELW-Gruppe; Fa. Ressel, Eicklingen; unklare Feuermeldung

Ein aufmerksamer Bürger hatte von der Bundesstraße 214 aus einen Feuerschein auf dem Betriebsgelände eines Eicklinger Gewerbebetriebes wahrnehmen können und wählte umgehend den Notruf. Infolgedessen wurden am heutigen Mittwoch, den 15. Juli, um 10:29 Uhr die Ortsfeuerwehren Eicklingen und Sandlingen, sowie der Einsatzleitwagen aus Langlingen in die Josef-Ressel-Straße alarmiert.

 

Vor Ort eingetroffen konnte zunächst kein offenes Feuer festgestellt werden. Im Rahmen der weiteren Erkundung stellte sich kurze Zeit später heraus, dass es sich hierbei lediglich um eine Feuertonne handelte, in welcher unbehandeltes Holz verbrannt wurde. Da durch die anwesenden Personen bereits ein Feuerlöscher vorgehalten wurde und von der Feuertonne keine Gefährdung ausging, mussten keine weiteren Maßnahmen seitens der Feuerwehr ergriffen werden.

 

Der Einsatz für die Feuerwehrleute aus Eicklingen und Sandlingen war somit kurze Zeit später beendet. Neben den oben genannten Feuerwehren waren ebenfalls die Polizei, sowie der Rettungsdienst im Einsatz.

 

Text: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel

07.06.2020; 08:10 Uhr; H1; Tierrettung auf der Aller

Langlingen. Mit dem Alarmstichwort „H1 – Tierrettung“ wurde die Ortsfeuerwehr Langlingen am 07. Juni um 08:10 Uhr an die Aller in der Nähe der Straße „Im Balken“ alarmiert.

Anwohner hatten beim Spaziergang mit ihrem Hund einen verletzten Schwan auf der Aller treiben sehen und daraufhin den Notruf gewählt. Eingewiesen durch die Meldenden, konnten die alarmierten Einsatzkräfte kurze Zeit später den Schwan auf der Aller ausfindig machen. Da dieser nicht mit eigenen Mittel gerettet werden konnte, entschied sich der Einsatzleiter ein Boot der DLRG alarmieren zu lassen.

Die hinzugerufenen Kräfte der DLRG ließen ihr Boot an der Langlinger Schleuse zu Wasser und fuhren von dort aus die Einsatzstelle, welche sich etwa zwei Kilometer flussaufwärts befand, an. Mithilfe einer Decke konnte der geschwächte Schwan anschließend gefangen und an Land verbracht werden. Hier kümmerte sich dann eine Mitarbeiterin des Celler Tierheims um das Tier. Da sich der Vogel in einer Angelschnur verfangen hatte, wurde diese vorsichtig mit einer Nagelschere entfernt. Aufgrund der Verletzungen war eine Aufnahme im Tierheim zu Zwecken der weiteren Behandlung unausweichlich.

Der Einsatz für Feuerwehr und DLRG konnte somit gegen 09:45 Uhr beendet werden.

Text und Bilder: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel

17.04.2020; 10:53 Uhr; B2; Bahnhofstraße Langlingen, Gartenkolonie, Brennt Gartenhütte

Feuer zerstört Gartenlaube  – Ausbreitung auf weitere Lauben verhindert 

Langlingen. Zu einem gemeldeten Gartenlaubenbrand in einer Langlinger Kleingartenkolonie wurden am 17. April um 10:53 Uhr die Ortsfeuerwehren Langlingen, Hohnebostel und Nienhof alarmiert.

Nachdem bereits auf der Anfahrt zum Einsatzort eine tiefschwarze Rauchwolke festgestellt werden konnte, fanden die Einsatzkräfte vor Ort eine Gartenlaube vor, welche zu diesem Zeitpunkt schon in Vollbrand stand. Da aus dem nahegelegenen Bohrbrunnen keine Löschwasserversorgung hergestellt werden konnte, galt es zuerst einen weiteren Bohrbrunnen ausfindig zu machen, bevor mit den Löscharbeiten begonnen werden konnten. 

Während die Wasserversorgung aus einem ca. 150 Meter entfernten, landwirtschaftlichen Bohrbrunnen hergestellt wurde, rüsteten sich erste Einsatzkräfte mit Atemschutz aus, um mit mehreren Strahlrohren zum Löschangriff vorzurücken. Dank des schnellen Handels der eingesetzten Kräfte konnte ein Übergreifen auf umliegende Lauben verhindert werden. Nach knapp eineinhalb Stunden war das Feuer unter Kontrolle und es konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden.

Eine besondere Gefahr ging bei diesem Einsatz von zahlreichen Gasflaschen aus. Insgesamt mussten während der Löscharbeiten 15 Gasflaschen aus dem Brandobjekt entfernt und umfangreich gekühlt werden. Zudem galt es aufgrund der aktuellen Trockenheit und der damit verbundenen hohen Waldbrandgefahr immer wieder aufflammendes Gras abzulöschen.

Während der Löscharbeiten musste eine Einsatzkraft aufgrund von Kreislaufproblemen durch den Rettungsdienst behandelt und abtransportiert werden. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden. 

Laut erster Aussage der ermittelnden Beamten sei es aufgrund einer defekten Gasleitung zu diesem Brandereignis gekommen. Zur Schadenshöhe können seitens der Feuerwehr keine Aussagen getroffen werden. 

Text und Bilder: Marcel Neumann, Fachberater Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Flotwedel